Für den Inhalt dieser Seite ist eine neuere Version von Adobe Flash Player erforderlich.

Adobe Flash Player herunterladen

 

zeichen

Mittelwände-Vorlage für die Immen

 

Viele Imker streben einen sogenannten eigenen Wachskreislauf an. Dieses besagt, dass die Altwaben aus den eigenen Völkern genommen und geschmolzen werden. Nach Reinigung des Wachses, wird es mittels einer Mittelwandgießform wieder zu Mittelwänden umgearbeitet, welche dann erneut den Bienen zum Ausbauen zugehängt werden.
Selbstredend hat diese Vorgehensweise Vorteile. Der Imker verwendet das eigene Wachs, hat somit die Gewissheit, welche Rückstände durch die Varroabehandlung im Wachs zu erwarten sind. Desweiteren ist die eigene Herstellung kostengünstiger, als der Erwerb von Mittelwänden im Fachbetrieb. Natürlich hat die Medaillie auch hier ihre 2 Seiten. Die Gießformen sind recht teuer und was die Rückstände angeht, so kann man nur das ausschließen, was man eigens nicht ins Volk gebracht hat. Welche Stoffe die Bienen mit ins Volk bringen, die sich dann eventuell im Wachs ablagern ist schlecht abschätzbar.
Einige Imker bevorzugen deshalb getestete Mittelwände mit Zertivikat, andere Imker wiederum lassen die Mittelwände ganz weg und versuchen sich in Naturbauweise.
Welche Betriebsweise man nun bevorzugt, ist eine Entscheidung die jeder Imker für sich treffen muß.
Hat man durch einen Imkerfreund oder einen gut organisierten Verein die Möglichkeit, eine Mittelwandgießform zu leihen, so probiere man es aus. Etwas Übung ist auch bei dieser Arbeit gefragt, eine gute Anleitung hilft dabei sehr.

 

 

Naturwabenbau

Ein sehr interessantes Thema, der Naturwabenbau. Der Imker versucht, ohne Vorgabe von Mittelwänden, seine Imkerei zu betreiben. Verschiedene Modelle werden in der Literatur beschrieben. Einmal  wird nur der Brutraum in Naturbauweise beimkert, im Honigraum werden weiter Mittelwände benutzt, da dies beim Schleudern durchaus förderlich erscheint. Es gibt aber auch Imker, die komplett auf Mittelwände verzichten, und den Bienen nur Anfangsstreifen in den Rähmchen bieten. Die Ergebnisse einer solchen Imkerei werden sehr unterschiedlich berichtet. Viel Drohnenbrut, instabile Waben, bis hin zu völlig zugebauten Beuten, aber auch ein lautes Juhu, wenn es denn dann gut klappt.

Scheinbar bedarf es einer Portion Geduld, Praxis und Bienenverständnis, bis der Imker und die Bienen sich an die althergebrachte Form wieder gewöhnt haben. Die Menge der Drohnenbrut soll sich schnell normalisieren. Wenn es dem Imker geling seine Betriebsweise derart zu gestalten, so ist dies sehr ökologisch und bienengerecht und auch ökonomisch.
Einen Versuch ist es jedenfalls absolut Wert, vielleicht mit dem nächsten abtrünnigen Schwarm. Sobald Bildmaterial und eigene Erfahrungswerte vorliegen wird an dieser Stelle berichtet.

 

zurück zu Wachs schmelzen weiter zu Kerzen

 

Letzte Änderung Mittwoch, 16 Januar, 2013 2:23