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Erkrankungen der erwachsenen Biene -

Nosematose

Die Nosematose wird durch Sporen ausgelöst, welche nur  5 µm groß sind. Diese werden von unseren Bienen über das Futter oder Waben-und Beutenmaterial aufgenommen. Die infizierte Biene lässt deutlich in ihrer Stoffwechselleistung nach, heißt, sie nimmt kaum noch Proteine auf. Dies wirkt sich unvermeidlich in einer deutlichen Schwäche, bis hin zur Flugunfähigkeit aus. Auch die Lebensdauer der Biene ist herabgesetzt, dies kann in den Wintermonaten für ein Bienenvolk bedrohlich sein. So wird beschrieben, daß die Nosematose zu den Bienenerkrankungen gehört, die verhältnismäßig große Völkerverluste mit sich bringt.
Das Volk leidet unter den fehlenden Bienen, aber auch unter der fehlenden Brutpflege.
Die gestörte Stoffwechselfunktion führt zu sehr dünnflüssigen Stühlen, welche die Bienen teilweise sehr nahe am Flugloch, bzw. sogar im Bienenstock verlieren. Folglich infizieren sich weitere Bienen, durch diese Verschmutzung. Der Kot wird als "Kette" abgegeben.
Beschrieben ist das vermehrte Auftreten dieser Erkrankung in kühlen und nassen Frühjahren, bis hin zu seuchenhaftem Auftreten, bei dementsprechenden Witterungsverhältnissen.
Was können wir als Imker tun? Eine Behandlung mit Medikamenten ist in Deutschland nicht zugelassen und auch umstritten, da sie sich als nicht sehr wirksam erwiesen. Uns bleibt also nur die Vorbeugung bzw. die Schadensbegrenzung, wenn es schon zum Ausbruch der Erkrankung kam.

Prophylaxe und Behandlung:

Förderung des Bienenumsatzes

Gutes Pollenangebot

Kunstschwärme

Wabenerneuerung

Reinigung und Desinfektion

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

Letzte Änderung Sonntag, 13 Januar, 2013 21:59