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Erkrankungen der erwachsenen Biene -

Tracheenmilben

Die Milben können bis zum 10. Lebenstag der Biene in die Tracheen eindringen. Bei älteren Bienen ist dies zum Glück nicht mehr möglich. Nach dem Eindringen in die jungen Bienen, legen die Weibchen nach drei bis vier Tagen ihre Eier ab. Insgesamt wird das weibliche Tier in den nächsten Tagen bis zu 7 Eier ablegen, aus denen vier Tage später die Larven schlüpfen, welche sich innerhalb von 10 Tagen häuten und alsdann geschlechtsreif sind.
Innerhalb der Bienentrachee findet dann auch die Begattung der Weibchen statt. Diese Weibchen machen sich dann auf den Weg und siedeln auf andere Bienen über.
Das eigentliche Übersetzen auf eine andere Biene birgt Gefahren für die Milbe in sich. Gelingt es dem Parasiten nicht rechtzeitig, das heißt innerhalb von 24-48 h, eine neue Wirtsbiene zu erreichen stirbt die Milbe ab. Erst Bienen ab einem Alter von 14 Tagen können Milben verteilen, das bedeutet, dass jüngere Bienen nicht zu einer Verbreitung beitragen können.
Auch die sehr kurzlebigen Sommerbienen sind nicht so gefährdet, da ihre begrenzte Lebenszeit nicht  ausreicht, um den Entwicklungszyklus  abzuarbeiten.
Erst wenn die Herbst-und Wintermonate da sind und die Bienen enger sitzen hat die Milbe optimale Bedingungen um sich zu vermehren.

Die erwachsenen Milben und auch Larven ernähren sich von der Hämolymphe der Bienen. Hierzu durchstechen sie viele Male die Tracheenwand. Obwohl sich eine Myolyse der benachbarten Muskulatur feststellen lässt , sowie auch ein verringertes Lumen der Tracheen zu finden ist, sind sich Experten mittlerweile einig, dass weder die Sammelleistung noch die Lebensdauer  negativ beeinflusst werden.  
Die Schädigung der Bienen sei vielmehr in den nachfolgenden Infektionen mit Bakterien und Viren zu suchen. Mit Schäden für das Volk ist erst bei einem Befallsgrad ab 30 % der Bienen zu rechnen

Was können wir nun für unsere Schützlinge tun.

Therapie und Prophylaxe

Medikamentöse Therapie

Vorab folgende wichtige Bemerkung. Für das Einbringen von Medikamenten oder anderen chemischen wie organischen Stoffen, gelten strenge Regeln und Richtlinien.

Verdunstung von Ameisensäure

Verdunsten von Thymol

Räuchermittel

 

Pflegerische Maßnahmen und Prophylaxe

Förderung des Bienenumsatzes

Kunstschwarmverfahren

Prophylaxe

Abschließend ist zu bemerken, daß dieser Parasit heutzutage kaum noch großen Ärger breitet. Noch in  den 70iger Jahren war dies eine andere Situation. Vermutlich wird durch die konsequente Varroatherapie auch die Tracheenmilbe mit behandelt.

 

 

Letzte Änderung Sonntag, 13 Januar, 2013 22:14